Zahn

Praxis Dr. A. Steiner - Fachzahnarzt Kieferorthopädie

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FAQ - Oft zum Thema Kieferorthopädie, Behandlung, Kosten usw. gestellte Fragen (Übersicht)

Themen

Allgemeines zur Kieferorthopädie

Fragestellung: Kieferorthopädie - Was ist das?

Antwort:

Die Kieferorthopädie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin. Sie befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahn – und Kieferfehlstellungen. Dabei geht es nicht nur um ein schönes Aussehen gerade stehender Zähne, sondern auch um die Erhaltung oder Wiederherstellung wichtiger gesundheitlicher Faktoren.

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Behandlungszeitpunkt-, raum

Fragestellung: Wann kann oder muß mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden?

Antwort:

Dies kann pauschal nicht beantwortet werden, da der richtige Behandlungszeitpunkt stark von der Behandlungsaufgabe abhängt.

Die sog. Frühbehandlungen beginnen frühestens im 4. Lebensjahr. Es gibt einige Zahn- und Kieferfehlstellungen, die bereits mit ca. 7 Jahren behandelt werden sollten.

Fragestellung: In welchem Zeitraum sollte sich die kieferorthopädische Behandlung abspielen?

Antwort:

Grundsätzlich ist die beste Zeit für eine kieferorthopädische Behandlung die sog. Wachstumsphase zur Zeit des späten Wechselgebisses In dieser Zeit entwickeln sich die Kieferknochen am stärksten.

Fragestellung: Bis zu welchem Alter ist Kieferorthopädie möglich?

Antwort:

Solange gesunde Zähne und genügend Knochenstruktur vorhanden sind, gibt es für eine kieferorthopädische Behandlung keine Altersgrenze. Auch mit 70 Jahren kann eine Behandlung sinnvoll sein. Voraussetzung ist, dass Sie eigene Zähne besitzen.

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Behandlung

Fragestellung: Verursacht eine kieferorthopädische Behandlung Schmerzen?

Antwort:

In den ersten 3-6 Tagen nach dem Eingliedern des Gerätes kann es zu Beschwerden kommen, wie z. B. Druckempfinden an den Zähnen (vergleichbar mit Muskelkater) oder Scheuer-, Druckstellen im Mund, die in jedem Fall nach einigen Tagen völlig abklingen. Die Stärke dieser Missempfindung variiert sehr stark nach der Sensibilität der zu behandelnden Person.

Die moderne Kieferorthopädie hat in den letzten Jahren durch den Einsatz von speziellen Materialien einen enormen Fortschritt im Sinne einer Schmerzminderung erzielt, so dass heute etwa die Hälfte der Patienten gar keine Schmerzen mehr empfinden.

Fragestellung: Was bringt eine KFO-Behandlung?

Antwort:

Ganz allgemein gesagt bringt eine KFO-Behandlung: Gesundheit, Schönheit und eine bessere Lebensqualität. Speziell gesagt bringt eine KFO-Behandlung natürlich auch die Verbesserung der Zahnstellung mit sich.

Fragestellung: Warum erhalten immer mehr Erwachsene eine kieferorthopädische Behandlung?

Antwort:

Weil sie früher nicht auf kieferorthopädische Behandlungsmöglichkeiten hingewiesen worden sind. Heutzutage legen Erwachsene immer mehr Wert auf Ihre äußere Erscheinung. Sie wollen durch eine bessere Erscheinung mehr Lebensqualität beruflich und privat gewinnen.

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Kostenübernahme

Fragestellung: Wird die kieferorthopädische Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) übernommen?

Antwort:

Die GKV zahlen eine kieferorthopädische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr und für Erwachsene nur, wenn eine so genannte schwere Kieferanomalie (von der Norm abweichenden Kieferentwicklungen wie Deformationen, falsche Bisslagen etc.) vorliegt, bei der eine kieferchirurgische Mitbehandlung erforderlich ist.

Nicht übernommen werden die Behandlungen so genannter leichter Kieferanomalien, sowie Zusatzleistungen wie z.B. Lingualtechnik usw. Bereits im ersten kieferorthopädischen Beratungsgespräch erhalten Sie detaillierte Informationen über die Gestaltungsmöglichkeiten bzgl. der Kosten Ihrer kieferorthopädischen Behandlung.

Wenn die Krankenkasse nichts zahlt bedeutet dies leider nicht, dass die Behandlung unnötig ist!

Fragestellung: Ist die kieferorthopädische Behandlung teuer?

Antwort:

Die kieferorthopädische Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen zu 100 % erstattet. 20 % der Behandlungskosten müssen Sie während der Behandlung vorerst selber tragen. Nach abgeschlossener Behandlung bekommen Sie diese 20 % von Ihrer Krankenkasse zurückerstattet.

Um eine möglichst schnelle Behandlung mit der festen Zahnspange zu ermöglichen und das Kariesrisiko auf das Minimum zu reduzieren, fallen hier Kosten an, die die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt

Fragestellung: Wird die kieferorthopädische Behandlung von der privaten Krankenversicherung (PKV) übernommen?

Antwort:

Prinzipiell ja, auch ohne Altersbegrenzung. Es gibt jedoch so viele verschiedene Tarifformen in der PKV, dass genaue Informationen über die Leistungsfähigkeit Ihres Versicherungsvertrages nur nach gründlicher Einsicht der Vertragsunterlagen möglich ist.

Grundsätzlich gilt, dass in der PKV nur das bei Vertragsabschluß unbekannte Risiko ohne Risikozuschläge mitversichert ist. Deshalb ist es ratsam, vor der kieferorthopädischen Erstberatung den Versicherungsschutz zu optimieren.

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Behandlungsapparaturen

Fragestellung: Können die Aufgaben der festen Spangen auch genauso gut von losen Spangen übernommen werden?

Antwort:

NEIN! - Lose und feste Spangen haben verschiedene Aufgaben und ihre spezielle Behandlungsaufgabe. Sie können sich in der Regel nicht gegenseitig ersetzen - jedoch ergänzen!

Anders als die sog. lose oder herausnehmbare Zahnspange wirkt eine festsitzende Zahnspange 24 Stunden am Tag! Darüber hinaus können mit Hilfe der Brackets die erforderlichen Kräfte viel gezielter und kontrollierter auf die Zähne übertragen werden. In vielen Fällen kann nur eine festsitzende Zahnspange das gewünschte Behandlungsziel erreichen, z.B. wenn Zähne gezielt bewegt werden müssen. Eine herausnehmbare Zahnspange ist dazu nicht in der Lage.

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Herausnehmbare Zahnspange

Fragestellung: Wie reinigt man eine herausnehmbare Zahnspange?

Antwort:

Die Technik der Zahnspangenpflege ist recht einfach: Gebürstet wird die Zahnspange unter fließendem, lauwarmen Wasser mit einer Zahnbürste. Die Spange dabei nicht an den Drähten anfassen (diese können sich dabei verbiegen), sondern die Spange am Kunststoffteil festhalten. Zur Reinigung kann durchaus auch Zahnpasta verwendet werden. Danach muss die Apparatur allerdings gründlich nur mit Wasser nachgeputzt werden.

Bei täglicher Pflege sind Reinigungstabletten nicht nötig, denn dabei können Korrosionen an den Metallteilen auftreten und die Drähte gefährden! Tipp: Statt Reinigungstabletten lieber ein Glas Essigwasser fertig mixen und die Zahnspange darin reinigen oder in den Geschirrspüler bei unter 50°C!

Achtung! Die Spangen niemals auskochen, weil sie sich dabei verformen und danach nicht mehr passen!

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Festsitzende Zahnspangen

Fragestellung: Machen feste Spangen (Brackets) die Zähne kaputt?

Antwort:

Ein klares NEIN! Es kommt nur auf die richtige und regelmäßige Reinigung der Zähne an. Sie erhalten bei uns am Tag, wo die feste Zahnspange geklebt wird eine professionelle Ausbildung in der richtigen Zahnpflege für die feste Spange (Multiband).

Fragestellung: Wird die Zahnoberfläche durch das Bekleben mit einem Bracket beschädigt?

Antwort:

NEIN! Der Zahnschmelz wird zwar in dem Bereich, wo die Brackets aufgeklebt werden sollen, mit einer Säure angeraut, damit der Bracket- Kleber auf dem Zahn anhaften kann. Die Rauhigkeit ist allerdings so gering, dass sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist. Wenn das Bracket aufgeklebt ist, ist auch die Rauhigkeit wieder verschwunden. Nach dem Entfernen der Brackets werden die Zähne mit einem Fluorid wieder versiegelt.

Fragestellung: Sind nach der Abnahme der festen Behandlungsgeräte Rückstände oder Beschädigungen an den Zähnen zu erwarten?

Antwort:

Ein klares NEIN! Wenn die Richtlinien der Zahnpflege erfüllt werden, kann mit dem bloßen Auge kein Unterschied festgestellt werden. Die mikroskopisch feststellbaren Unterschiede verschwinden nach einigen Wochen durch Remineralisation aus dem Speichel ebenfalls, d.h. der Zahn wird durch die im Speichel enthaltenen Mineralien wieder belastungsfähig gemacht.


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